2009
2009
Auch die 19. Auflage des großen halleschen Basketball-Marathons hat wieder hunderte Basketballer aus der Saalestadt und von außerhalb zusammengeführt. Flankiert wurde das große Familien-Event wieder mit diversen Nachwuchs-Turnieren. Zudem richtete der Hallesche SC 96 in der Sporthalle Burgstraße den Mitteldeutschen Pokal in der Altersklasse U14 männlich aus. Großer Hingucker und auch im kommenden Jahr geplant: der Graffiti-Contest. Auch das 24-Stunden-Djing zog zahlreiche Fans in die Sporthalle Brandberge. Neu und im kommenden Jahr sicher wieder ein Bestandteil des 48-Stunden-Klassikers: das erstmals ausgetragene Rasen-Volleyball-Turnier, das erfreulich viele Mannschaften anzog. Weitere Sportarten sollen dazukommen, Ideen sind jederzeit gefragt. Erneut einen Fight auf Biegen und Brechen lieferten sich die beiden Teams zum Company-Game, das diesmal die Firma Gollmann gegen die Firma Farbraum gewann. Auch hier werden für 2010 noch weitere Mannschaften gesucht. Dass am Ende das Team in Violett mit 3463 Punkten die Nase gegenüber der Mannschaft in Denim (3357) die Nase vorn hatte, ist für viele Teilnehmer sicher sekundär. Vielmehr nutzten sie die Gelegenheit, abseits vom normalen Punktspielbetrieb in völlig anderen Zusammensetzungen, unbeschwert und Leistungsdruck dem rostroten Ball hinterherzujagen. Die bereits vierten halleschen Oldie-Meisterschaften Ü40 sah in diesem Jahr den BSV Ammendorf vorn. Für das kleine Jubiläum im kommenden Jahr hofft Organisator Axel Barth vielleicht noch auf die Teilnahme von zwei, drei anderen Mannschaften auch von außerhalb der Saalestadt. In den Jugendturnieren setzte sich bei den Jungen in der U10 Köpenick vor Weißenfels und Halle durch, in der U12 gewann Weißenfels II vor Halle I, II und III sowie Weißenfels I. Bei den Mädchen siegte der USV vor Barnims Basketball-Academy II und I sowie Köpenick. Den Dreier-Contest entschied Frieder Diestelhorst vor Robert Dölle und Norbert Beier für sich.
Das große Jubiläum im kommenden Jahr soll natürlich entsprechend gefeiert werden. Wer sich einbringen möchte, sei dazu herzlich eingeladen. UND: Die 20. Auflage wird definitiv nicht die letzte sein, vielmehr sollen die 48 Stunden von Halle zu einem großen Familiensportfest weiterentwickelt werden.
2008
2008
Es war wieder das große Familientreffen der halleschen Basketballer: Das 48-Stunden-Turnier, das am Wochenende wieder Hunderte anlockte. Altbewährtes gepaart mit wiederum einigem Neuem machte die Veranstaltung wieder zum letzten Höhepunkt der nun endgültig beendeten Saison in der Region und darüber hinaus. Dass am Ende das sandfarbene Team mit 3701:3696 über das olivefarbene triumphierte, ist da eher ein Nebeneffekt. Vielmehr stand der gemeinsame Spaß und das Treffen alter und neuer Basketballerfreunde praktisch aller Vereine der Saalestadt im Mittelpunkt. „Du bist doch …“, hörte man immer wieder. Beispielsweise, als der mittlerweile als Journalist seine Brötchen verdienende Drago Bock nach 26 Jahren erstmals wieder seinen Jugendtrainer Uwe Rost traf. Dieser arbeitet nach seiner Zeit in Halle mit Sportstudium, Kindertraining und Basketballspielen bei der damaligen BSG KPV 69 mittlerweile an der Sportschule in Jena und war mit einem Jugendteam die Saale abwärts gereist.
Ebenso wie knapp 20 Mannschaften aus fünf Bundesländern, die die insgesamt vier im Rahmen des Marathons zusätzlich veranstalteten Nachwuchsturniere zu einem vollen Erfolg werden ließen. Der USV fuhr dabei in der männlichen U14 den einzigen halleschen Sieg ein. Die Knirpse hatten letztlich ebenso viel Spaß wie die Teilnehmer des Oldie-Turniers, das der BSV Ammendorf vor der SG 67 Halle-Neustadt und der Basketball-Brigade von Roter Stern Giebichenstein gewann und das im fast 78-jährigen Professor Gerd Konzag den ältesten Teilnehmer sah. „Wirklich cool hier, so eine völlig relaxte Veranstaltung zum Saisonschluss“, zeigte sich auch MBC-Profi Robert Cardenas beeindruckt, der am Sonnabend in der Sporthalle Brandberge mal vorbeischaute, Körbe verteilte und mit großem Hallo alte Weggefährten aus Chemnitz und Jena begrüßen konnte. Gewinner des einzigen richtigen Wettbewerbs im Rahmen der 48 Stunden, des Dreier-Contests, wurde Robert Dölle vor Philipp Gnörich und Thomas Gronwald .
Wie ein Blick voraus erschien die letzte Szene des Turniers: Mit-Organisator Gunnar Hoffmann, der die Möglichkeit gehabt hätte, nach dem ersten Korb der Veranstaltung auch den letzten zu erzielen, spielte noch einmal auf den kleinen Ralf Maleska ab, der mit seinen zwei Punkten nicht nur den Abstand aufs sandfarbene Team auf fünf Zähler verkürzte, sondern auch symbolisch den Staffelstab der nächsten Generation übernahm. Stillstand soll es aber auch im kommenden Jahr nicht geben. „Wir denken an die Integrierung weiterer cooler Sportarten wie Frisbee, Badminton, Boule oder Rasenvolley- und -handball“, so Mitorganisator Pierre Heimbach. Platz habe man ja genug. Weitere Ideen seien willkommen.
Kontakt: info(at)basketball48.de oder 0172-6202770
2007
2007
„Seinem Ruf, das vielleicht größte (Basketball-)Familientreffen seiner Art zu sein, wurde die 16. Auflage des 48-Stunden-Marathons erneut gerecht.
Hunderte Basketballverrückte aus Nah und Fern pilgerten wieder in die Sporthalle Brandberge. Die weiteste Anreise unternahm dabei der Ex-Hallenser Rolf Ixmeier, den es beruflich mittlerweile nach Kolumbien verschlagen hat. Doch auch aus Wien, München, Dresden, Magdeburg, Dessau, Wittenberg und Ilmenau waren Spieler angereist, die entweder noch vor Jahren in verschiedenen halleschen Mannschaften aktiv waren oder den Saalestädtern freundschaftlich verbunden sind.
Skurril: Da die Anzeigetafel nicht durchweg genutzt werden konnte, wurde am Ende des Marathons ein 0:0 proklamiert, so dass beim nächsten Mal der Kampf von Hell gegen Dunkel um so leidenschaftlicher geführt werden dürfte.
Im sehr familiären Oldie-Turnier, das in Gerd Konzag mit 77 (!) Jahren seinen ältesten Teilnehmer sah, setzte sich am Ende HTB vor Ammendorf und dem USV durch. Die den Marathon begleitenden Jugendturniere gewann sowohl in der Altersklasse U12 als auch in der U14 der BV Chemnitz 99 vor dem USV und dem HSC 96. Beim Dunking- und Dreier-Wettbewerb kannte letzterer Verein dann aber „keine Gnade“. Bester Slammer wurde Samir Zeghida vor Nico Hübner und dem erst 16-jährigen Johannes Zawatzki (beide USV), beim Weitwurf-Contest sicherten sich die 96-er durch Philipp Richter (sieben von zehn Dreiern), Johannes Marold (6) und Jörg Soyk (5) gleich die ersten drei Plätze.“
2006
2006
2005
2005
Eine Rekordbeteiligung gab es bei der 14. Auflage, mehr als 1000 Basketballer aus Nah und Fern machten in der Sporthalle Brandberge die Nacht zum Tage. Mitorganisator Gunnar Hoffmann überstand die 48 Stunden zum zweiten Mal völlig ohne Schlaf - ein weiterer Rekord. In Einlagespielen bezwangen die Bundesliga-Damen des SV Halle unter Spielertrainerin Nicole Gleinig das deutsche U16-Nationalteam mit 59:48. Außerdem besiegte eine verstärkte Mannschaft des Herren-Oberligisten HSC 96 die U20 vom Mitteldeutschen BC mit 104:77. Den Dreier-Wettbewerb entschied Michael Maiberg (Bastards) mit sieben von zehn möglichen Treffern für sich.
2004
2004
Das Jahr 2004 stand ganz im Zeichen der Leipziger Olympia-Bewerbung, die leider wenige Tage später knapp scheiterte. Am Basketball-Marathon dürfte es nicht gelegen haben - die Begeisterung war am neuen Spielort Sporthalle Brandberge riesig, mit 850 Teilnehmern gab es einen neuen Rekord. Die 1. Mitteldeutschen Meisterschaften gewann Regionalligist SV Halle vor dem BBC Magdeburg (104:75). Im Promi-Spiel verteilten unter anderem Olympiasiegerin Silke Renk (Speer) sowie die Olympia-Teilnehmer Karen Forkel (3. Speer), Sven Thiele und Hans Gsöttner (beide Ringen) und nicht zu vergessen Sachsen-Anhalts Sportminister Gerry Kley Köbe. Sehr gut kamen die neuen Identitäs-Karten sowie die Stunde der Komödianten an. Insgesamt siegte das blaue gegen das gelbe Team mit 9886:9835.
2003
2003
Nach einjähriger Pause kehren endlich wieder die begehrten Turnier-T-Shirts in die Modelandschaft der Saalestadt zurück, die über die Jahre zu echten Liebhaberstücken avanciert sind. Damit auch unsere ganz kleinen Spieler und Besucher in der richtigen Spielkleidung auflaufen konnten, wurden erstmals T-Shirts für die Allerjüngsten angeboten, was vor allem bei älteren Teilnehmern für Entzücken sorgte. Der Marathon endet Übrigens mit 7.132 Punkte für Team "Orange" und 7.567 Punkte für Team "Schwarz".
2002
2002
2002 war das Jahr der Kreativpause a'la Harald Schmidt, bedingt durch Renovierungsarbeiten im "Wohnzimmer" des Basketball-Marathons, der Sporthalle Burgstraße.
2001
2001
Erstmals gab es neben dem begehrten 48-Stunden-T-Shirt auch Sweat-Shirts zu kaufen - allerdings in sehr kleiner Auflage - so dass sich ihr Preis auf dem Schwarzmarkt mehr als verdoppelt haben soll.
2000
2000
2000 feierten die "48 Stunden Basketball nonstop" zehnjähriges Jubiläum, im Vordergrund stand, wie in den Jahren zuvor, der Spaß sowie das Tref-fen alter Bekannter und Freunde. Es gab zu jeder Tages- und Nachtzeit volle Spielfelder und am Sonntag 16.00 Uhr stand wieder einmal der Sieger fest. Das helle Team bezwang diesmal das schwarze Team mit 7.150 : 7.032.
Die Stunde der Komödianten konnte man wohl am besten mit dem Slogan: "Die spinnen, die Römer" beschreiben. Asterix und seine Gallier kämpften gegen die Legionen Roms, mit viel List, Ausdauer und natürlich jeder Menge Zaubertrank. Ein weiteres Highlight an diesem Wochenende war der Auftritt der Break-Dance-Gruppe um Dennis "Kooni" Kuhnert.
1999
1999
1999 konnten die Veranstalter erstmals die Rollstuhlbasketballer des BC 96 in der Burgstraße begrüßen. Die "Rollis" erspielten sich mit tollen Spielzügen, akrobatischem Können und großem Kampfgeist den Respekt und die Sympathie der Zuschauer in der Burgstraße. Diesmal stand die Stunde der Komödianten unter galaktischen Vorzeichen - "Raumschiff Enterprise" lautete das Motto und Captain Kirk konnte auch diesmal wieder in sein Logbuch eintragen: Mission erledigt!
1998
1998
1998 waren es 800 Aktive, 3000 Fans, 14.526 Punkte, Wahnsinns-Stimmung und Kurioses - das Spiel zwischen "Rot" und "Blau" endete nach 48 Stunden unentschieden (7.263 : 7.263). In der "Stunde der Komödianten" wurde den zahlreichen Zuschauer erstmals eine bis ins kleinste Detail geprobte Darbietung päsentiert. Das Motto der Inszenie-rung: "Die 20er Jahre" mit dem Höhepunkt: "Tod des kleinen Trompeters". Beim Finale dieser einzigartigen Show sangen alle Anwesenden das berühmte "Kleine Trompeter-Lied", unter Ihnen auch Ex-Ministerpräsident Christoph Bergner, der bei der Ausgabe der Liederzettel fürs berühmte "Volkslied" meinte: "Brauche ich nicht, den Text kann ich noch".
1997
1997
1997 wurde aufgrund der steigenden Teilnehmerzahl erstmals auf zwei Spielfeldern gespielt, so dass letztendlich fast 1.000 Hobby-Sportler und Aktive aller Altersklassen ihr basketballerisches Können demonstrierten. Über die gesamten 48 Stunden konnte sich wieder das weiße Team gegen das dunkle Team durchsetzen; Endstand 7.850 : 7.788.
1996
1996
1996 strahlte die Anziehungskraft des 48-Stunden-Marathons schon weit über die Stadtgrenze hinaus. In der Burgstraße konnte die Rekordteil-nehmerzahl von über 700 Aktiven u. a. aus Leipzig, Dessau, Wittenberg verkündet werden. Auch in diesem Jahr gewann das Team "Weiß" mit 4.713 : 4.667 gegen "Rot".
1995
1995
1995 feierten die Veranstalter dann ihr erstes kleines Jubiäum -
die 5. Auflage des 48-Stunden-Marathons. Erstmals reiste sogar ein High-School-Team aus dem Mutterland des Basketball an. Der Director der Schule aus Moscow: "So ein verrücktes Basketballmatch habe ich noch nie erlebt. "Am gesamten Wochenende waren mehr als 600 Spieler auf dem Parkett und erzielten dabei insgesamt 8.745 Punkte. Der Marathon endete mit dem bis dahin knappsten Ergebnis zugunsten des Teams "Weiß" - 4.380 : 4.365, damit gingen die "Hellen" in der "Serie" mit 3:2 in Führung.
1994
1994
1994 gingen dann schon über 300 Basketball-Begeisterte der wohl schön-sten Nebensache der Welt nach. Bei der 4. Auflage des Marathon-Spiels gelang dem roten Team der zweite Sieg in Folge mit 4.652 : 4.582 und konnte damit in der Serie ausgleichen (2:2).
1993
1993
1993 war es dann soweit: das seit 2 Jahren geplante 48 Stunden-Turnier wurde in die Tat umgesetzt. Außerdem fand erstmals pünktlich um Mitter-nacht die "Stunde der Komödianten" statt, die sich immer wieder größter Beliebtheit erfreut. Ein weiteres Novum: das rote Team konnte erstmals das weiße Team mit 4.252 : 4.217 schlagen.
1992
1992
1992 wollten hallesche Studenten ins Guiness-Buch der Rekorde -
"48 Stunden nonstop durchspielen" hieß die Devise. Doch schon vor Spielbeginn traten die ersten Probleme auf, zum einen konnte der Magis-trat die Sporthalle lediglich für 40 Stunden zur Verfügung stellen und zum anderen erkannten die Guiness-Verantwortlichen keine Langzeitrekord-versuche mehr an... Schade auch!
Ergebnis nach 40 Stunden: 3.314 : 3.298 für Team "Weiß".
1991
1991
Am 6. Juli 1991 fand zum 1. Mal eine Korbjagd über 24 Stunden in der Saalemetropole statt. Damals war die Veranstaltung nur bei Insidern be-kannt. Dr. Volkhard Uhlig, Vizepräsident des DBB und einer der Pioniere des Basketball-Marathons, zur Idee der Macher:
"Der Sinn dieses ganzen Projektes war weder Rekordsucht noch die Planung eines "Superdings", sondern es kam lediglich jemand auf diese Idee, andere fanden sie so gut, dass sie mitmachten und so wurde die erste Marathon-Partie zwischen einer roten und einer weißen Mannschaft in der Burgstraße angepfiffen."
Das Ergebnis: 1.987 : 1.956 für Team "Weiß".
